Schwerpunkte

  • Gerade in Bausachen ist zu beklagen, daß immer wieder Grundregeln erfolgreichen Arbeitens nicht beachtet werden - und zwar sowohl von den Partnern eines Bauvertrages als auch von Anwälten und Gerichten.

    Obgleich dies nur ganz wenig Mühe machen würde, werden Absprachen häufig nicht schriftlich festgehalten. Streit ist dadurch vorprogrammiert.

    Geht es dann vor Gericht, wird der Streitstoff häufig nicht auf das Wesentliche konzentriert. Es kommt nicht darauf an, möglichst viel zu schreiben, sondern den Kern zu treffen. Gelingt dies nicht, ufern Bauprozesse häufig endlos aus und bringen am Ende nichts außer Ärger und Kosten. Eine Konzentration auf das Wesentliche wird aber nur dem im Baurecht erfahrenen Anwalt bzw. Richter gelingen.

  • Der Bereich des Arbeitsrechtes ist hoffnungslos überreglementiert. Häufig finden sich Vorschriften, deren Berechtigung von einem wirtschaftlich denkendem Menschen nicht mehr nachvollzogen werden kann. Die Fülle gutgemeinter Schutzvorschriften hat zwischenzeitlich ja auch den Arbeitsmarkt zerstört.

    Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor der Entscheidungsfindung über eine anstehende Frage fachlichen Rat einzuholen. Wer sich in diesem Rechtsgebiet allein auf "gesunden Menschenverstand" verläßt, wird häufig folgenschwere Fehler begehen.

  • Im Straßenverkehrsrecht ist gerade für den Bereich von Ordnungswidrigkeiten und Führerscheinangelegenheiten bisweilen eine mangelnde Einsicht der Betroffenen zu beklagen. Häufig ist die Einsicht verstellt, daß Kraftfahrzeuge "Todeswerkzeuge" sind. Sachgerechte Beratung bringt viel bessere Erfolge als uneinsichtiges Kämpfen.

    Andererseits versuchen nicht selten die beteiligten Versicherungen Unfallgeschädigte zu übervorteilen. Hier gilt es also, die Ausführungen der Versicherungen stets kritisch zu überprüfen.